Friday, 17. November 2006Kommentare (0) Trackbacks (0) Führerschein verloren
Es ist schon seltsam, wenn man einen Brief vom Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten bekommt. Noch seltsamer wird es, wenn darin steht, dass sein Führerschein als Fundsache eingegangen ist und man sich den doch bitte abholen möge. In einem Jahr wird er sonst vernichtet.
Dabei habe ich ihn gar nicht vermisst :-S Ein Blick in meine Brieftasche ergab aber, dass er wirklich weg ist :-o Nuja, nun muss ich also doch mal auf's Amt gehen. Monday, 13. November 2006Kommentare (0) Trackbacks (0) Neuer Laserdrucker
Heute habe ich nach langem Warten meinen Laserdrukcer bekommen. Einen Samsung ML-2010. Hübsch, leise und funktionierte beinahe auf Anhieb auch mit Linux und das sogar trotz USB
Aber was wäre schon eine neue Hardwarekomponente ohne eine kleine Story dahinter. Ich habe den Drucker online bestellt und ihn an eine Packstation schicken lassen. Ich finde das Konzept der Packstationen toll und nutze sie auch recht häufig, obwohl gerade mein erster Versuch ziemlich baden ging. War damals aber auch zum Teil meine Schuld, da ich meine "Postnummer" nicht angegeben habe. Der andere Teil Schuld am Chaos war, dass die Post mir die Adresse der falschen Poststelle per SMS mitgeteilt hat. Aber zurück zur heutigen Lieferung: Ich habe also im Onlineshop bestellt und, um Versandkosten zu sparen, noch einen 8-Port Switch bestellt. Vor Abschluss der Bestellung teilte mir das Shopsystem dann leider mit, dass der Versand von 2teiligen Sendungen an Packstationen nicht möglich sei. Schade, aber so wichtig war der Switch nun auch nicht, also habe ich nur den Drucker bestellt. Da moderne Laserdrucker mittlerweile nicht mehr so groß sind, habe ich mir auch keine weiteren Gedanken gemacht ... erster Fehler. Heute morgen wollte ich eigentlich erst gar nicht aus dem Bett. Doch dann quäle ich mich irgendwann doch raus, checke meine Mails und siehe da, die Post ist da. Warum kam aber keine SMS. Oh, der Versand der Mail war um 6:45Uhr und da kam auch die SMS, die ich in meinen Träumen wohl überhört haben muss. Ohne die Mail oder SMS genauer zu inspizieren (zweiter Fehler), mache ich mich los zur Packstation. "Es ist keine Lieferung für Sie vorhanden." Böh? Da dämmert es mir. So klein war der Laserdrucker nun wohl doch nicht. Also Handy raus und nachgeschaut. Die neue SMS war noch auf dem Startbildschirm notiert (Siemens Handy), ich also zu den neuen Events, die gleiche Taste noch mal gedrückt ... Delete ... nerv nich geh weg ... Yes ... whoops ... aller guten Dinge sind drei. Seit wann ist bei Siemens Handys eigentlich die Löschbestätigung auf der gleichen Taste wie die Löschfunktion selbst? Beim S35i und S45i war es IIRC nie so. Naja, dem entsprechend mies gelaunt bin ich dann zurück Hause, durch den Regen, bei Wind. In der E-Mail stand, dass eine Filial-Sendung für mich bereitläge. Diesmal aber war wenigstens die richtige Adresse angegeben. Also musste ich trotzdem zur Post fahren, in der langen Schlange stehen und mich dann noch in der U-Bahn von einem Idioten bequasseln lassen. - "Ist das ein Drucker?" - "Ja" - "Was machst'n damit?" - ich will ins Guinnes Buch der Rekorde und am längsten mit einem Laserdrucker durch die U-Bahnen Berlins juckeln ... ähm "Drucken" ... und zu Guterletzt habe ich das ganze noch durchmachen müssen, ohne jetzt auch einen Switch mein eigen zu nennen. Heute war einfach nicht mein Tag. Friday, 10. November 2006
Kommentare (0) Trackback (1) Was man nicht so alles auf der Strasse findet
... oh mann, habe ich doch tatsächlich seit mehr als 2 Monaten nix mehr hier rein geschrieben :o
Am Dienstag bin ich in der Mittagspause mit meinen Kollegen zu einem kleinen Türk-Italiener gegangen und auf dem Weg dahin lag auf der Straße das: Wir hatten gerade die Stralauer überquert und am Straßenrand lag da dieses Plasteding. Meine ersten Gedanken waren: "Oh, Chips". Da ein menschliches Gehirn meist nur das wahrnimmt, was es will, statt dem, was da ist, habe ich es genauer inspiziert. Zu meiner großen Überraschung handelte es sich wirklich um meine erste Vermutung. Eine typische Transportverpackung für größere Mengen von Siliziumprodukten, ist diese Art Plastikschiene. Hierbei handelte es sich wirklich um Computerchips... und das sogar von Intel :o Insgesamt befanden sich in dem Tray 9 Prozessoren. Hätte ich die Stange vor 20 Jahren gefunden, wäre ich um 10.000 DM reicher. Heute nimmt sie nicht mal mehr einer gebraucht. Dabei läuft mein Taschenrechner (der Casio Algebra FX 2.0) auch mit einem 286er mit 8MHz und einem DOS. Hier noch mal die Prozessoren in groß: Was ich mich aber immer noch frage: Wer wirft sowas weg. Bzw. Wer lässt sowas einfach fallen? Wednesday, 2. August 2006Kommentare (3) Trackbacks (0) Es ist zum Kotzen
Ich möchte mir demnächst ein neues Computersystem zulegen und hatte eigentlich alles schön geplant. Selbst eine supitolle Grafikkarte habe ich gefunden, die genau meine Anforderungen erfüllt: passiv gekühlt, 2 DVI Ausgänge, ATI-chip, nicht zu teuer und nicht zu lahm: Also genau diese hier.
Warum ATI? Weil ich Linux nutze. Viele, die sich mit der Materie auskennen, werden mich jetzt für bescheuert halten, aber ich möchte keinen Binärtreiber (weder von ATI noch NVidia) nutzen und der "nv"-Treiber ist für mich einfach nutzlos ohne Dual-View-Fähigkeiten. So bin ich bisher immer gut mit dem normalen X.org-"radeon"-Treiber gefahren. So weit so gut, doch was macht ATI, die blockieren mal eben die Freigabe der X.org-Treiber für die neusten Chipsätze. Es geht hier im speziellen um den X1300 chip, aber ich denke, die X1*00er Familie sind sich alle ähnlich genug, so dass es nicht viel Aufwand wäre, die Treiber auch für größere Chips zum Laufen zu bekommen. Also zurück zum Zeichenbrett: Was haben wir denn noch im Angebot:
Also nochmal in Ruhe geschaut, die X.org-"radeon"-Treiber unterstützen alles bis hoch zu X850... na mal schauen, wer sowas noch verkauft: KEIN SCHWEIN! Es scheint, als seien sämtliche Reste der letzten Generation schon aus dem Lager verkauft worden. Super. Also doch bei eBay gucken und siehe da, es gibt sogar welche. wo auf den Bildern noch 2 DVI-Ausgänge drauf sind. Nur ... steht davon in den Produktbeschreibungen nichts mehr. Wieso schreit alles "LINUX IST DER WEG!", wenn ihn keiner gehen will und die, die ihn doch gehen wollen, solche Steine in den Weg geschmissen bekommen. Liebe AMD-Leute... jetzt, da Ihr ATI aufgekauft habt ... bitte, ... bitte, bitte, bitte mit Zucker oben drauf: Veröffentlicht die Spezifikationen der Chips, damit die klugen Leute von X.org schöne stabile und freie Treiber schreiben und auch veröffentlichen können! Ihr wäret die Helden der Linuxbewegung! Tuesday, 1. August 2006
Berlin, jetzt haste ma wieda Geschrieben von Stefan Misch
in Berlin um
17:24Kommentare (0) Trackbacks (0) Berlin, jetzt haste ma wieda
Wir sind letze Nacht unversehrt in Berlin angekommen. Einziges Manko war eine Stunde Verspätung. Aber ansonsten lief alles glatt.
Sunday, 30. July 2006
Es ist gepackt! Geschrieben von Stefan Misch
in Berlin, England um
19:59Kommentare (0) Trackbacks (0) Es ist gepackt!
Morgen früh um 9 müssen wir aus meinem Zimmer raussein. Keine Ahnung, wer sich so eine depperte Zeit hat einfallen lassen.
Nun ja, gepackt ist jedenfalls alles. Auch die Bücher, die wir noch gekauft haben. Aber da konnte ich einfach nicht vorbei. "War an Peace" von Tolstoi kostete nur 1,50 Pfund! :o Aber es ist schon erstaunlich, wieviel in so einen Koffer reinpasst.... und wie schwer so ein kleiner Koffer werden kann. Morgen hat Berlin mich wieder Auf Wiedersehen Reading. Tuesday, 25. July 2006
eiferbibsch, es funktioniert!!! :) Geschrieben von Stefan Misch
in Computerzeugs, England um
00:57Kommentar (1) Trackbacks (0) eiferbibsch, es funktioniert!!! :)
Heureka,
das Programm, von dem ich neulich geschrieben habe, ... es funktioniert endlich!!! Jippieh! Wenn man echt tagelang hintereinander weg an so nem Problem sitzt und das nicht gebacken kriegt, verzweifelt man langsam. Aber das ist nun vorbei! Doch worum ging's eigentlich: Es ging um Wärmeverteilung und deren Vorausberechnung. D.h. eine Matrix ist gegeben, und man berechnet jetzt für jedes Element den Durchschnitt zusammen mit dem Element darüber, darunter, links und rechts. Klingt soweit nicht kompliziert, ist es auch nicht. Der Haken an der Sache war nämlich, dass es so eine Matrix natürlich auch sehr groß sein kann und man deshalb mehrere Rechner gleichzeitig an so eine Matrix setzt ... und da gehen die Probleme los. Wenn die Rechner nicht richtig miteinander reden, geht gar nix mehr. Dann warten alle gegenseitig aufeinander und man guckt gottseidank nicht mehr in die Röhre, aber auf den TFT-Monitor und weiß nicht was los ist. Im einfachsten Fall schmiert das Programm einfach ab. Da kann man wenigstens noch schauen, bis wohin es läuft. Aber wenn einfach gar nix mehr geht, ist viel probieren und Nachvollziehen angesagt. Doch genug der Theorie - damit das ganze verständlich wird, habe ich das einfach mal visualisiert. Alles was grün ist, ist kalt und alles was rot ist, ist warm. Beachtet bitte, dass die oberste und linkeste Pixelreihe jeweils rot ist. In der Aufgabenstellung wurde gesagt, dass die äußeren Reihen konstant bleiben sollen. D.h. die roten Punkte oben und links sind quasi eine Heizung und rechts und unten eine Klimaanlage und siehe da, nach einhundert Durchläufen ist er schon ziemlich zermanscht. Nach 1000 kann man ihn schon nur noch als Fleck wahrnehmen: Nach 5000 Durchläufen ist es der Fleck nur noch eine waage Erinnerung: Irgendwann konvergiert das Ganze dann zu einem schönen Farbverlauf von rot nach grün, aber das dauert noch eine Weile. Die Bilder sind übrigens sehr einfach zu erstellen gewesen. Dank des XPM-Bildformates haben rund 20 Zeilen C-Code ausgereicht, um aus einer 2D-Float-Matrix solche Bilder hinzubekommen. Problematischer wurde es dann schon, diese Bilder in ein Webformat zu bringen, denn ImageMagick, scheint das v2 Format nicht zu mögen. So musste ich es erst mit einem GIMP Script in die PNGs umwandeln. Dann habe ich mit ImageMagick noch eine GIF-Animation erstellt. Zur Zeit ist diese jedoch 155MB groß, weil die Frames unkomprimiert sind. Eigentlich sollte sich die Animation sehr gut komprimieren lassen, aber mit meinem Notebook bin ich hier aber endgütlig an die Leistungsgrenzen von 256MB Ram gekommen. Es hat schon bei meinem GIMP-Script Ewigkeiten gebraucht. Wobei ich aber auch zugeben muss, dass mein Script Grütze ist. Die LISP-ähnliche Scriptprache war mir dann zu hoch. Ich war froh, dass ich einen single file converter hinbekommen hab. Mit einem Bashscript, dass dann für jedes der 10000 Bilder GIMP aufruft... naja, ihr könnt Euch denken, dass das Ewigkeiten dauert. Ich glaube, man kann das auch noch ohne GIMP hinkriegen. Mit den XPM-Tools kann man evtl. meine Bilder in XPM v3 verwandeln, die ImageMagick mit weitaus weniger Resourcenverbrauch sofort in ein animiertes GIF packen kann. Marko... Du bist wahrscheinlich der einzige, der bis hierhin weiter gelesen hast Kleines Update: Es gibt mittlerweile auch ein Video, dass Ihr Saturday, 22. July 2006
Schon fast wieder vorbei Geschrieben von Stefan Misch
in England um
18:07Kommentare (0) Trackbacks (0) Schon fast wieder vorbei
Nur noch wenige Tage und ich fahre wieder nach Deutschland zurück. Ein bisschen wehmütig werde ich da schon, aber andererseits freue ich mich schon wie ein kleines Kind auf mein geliebtes Berlin.
Es wird wohl schon ein bisschen dauern, bis ich mich wieder an Deutschland gewöhnt habe. Gerade was so die Einkaufsangewohnheiten angeht - obwohl ich gehört habe, dass sich da in Berlin/Brandenburg wohl was tun soll mit dem Ladenschlussgesetz. Aber ich werde wohl die freundlichen ... und sehr geduldigen (d.h. langsamen Gestern habe ich übrigens endlich hoffentlich wirklich meine allerletzte Klausur geschrieben ... und wer hätte es gedacht? Ich musste ein paar Funktionen integrieren. Zum Glück haben wir das vorher nochmal geübt. Man rostet da so schnell ein... :o Jetzt sind es nur noch 3 Assignments, die ich zu beenden habe, aber dafür habe ich zumindest bis 15. August Zeit, auch wenn ich sie noch diese Woche fertig kriegen will. Aber mit PVM und MPI habe ich Probleme. Die ganze Woche habe ich an den Programmen gesessen und trotzdem laufen sie immer in ein Deadlock. Programme, die auf mehreren Rechnern gleichzeitig laufen sollen, sind wirklich ein Graus. Aber das wird schon, es muss einfach werden. ciao Euer Misel Thursday, 20. July 2006Paketversand
Da man in einem Flugzeug nur begrenzt Gepäck mitnehmen kann, habe ich ein großes Paket von meiner Freunding und meinen Eltern nachgeschickt bekommen. Unter anderem waren da meine E-Gitarre drin und jede Menge Klamotten.
Dieses Paket musste nun wieder zurück. Was sich aber als gar nicht so einfach herausgestellt hat. Es gibt in Reading in der London Street einen kleinen Laden, der sich darauf spezialisiert hat für Studenten Pakete nach Hause zu schicken. Also bin ich da hin, nur um festzustellen, dass es nur ein "Fed Ex in disguise" ist und knapp 80 Pfund für den Versand haben will. Das war mir allerdings zu viel, also beschloss ich weiter zu schauen. Eine Poststelle lag auf dem Rückweg, also habe ich da angefragt. Die Royal Mail selbst versendet nur Briefe, allerdings arbeitet sie mit Parcel Force zusammen. Die verschicken ein Paket mit den von mir angegebenen Maßen für rund 46 Pfund. Das ist auch in etwa womit ich gerechnet habe, denn die grobe Umrechnung lautet: In England stehen die gleichen Zahlen auf den Preisschildern. Nur die Währung ist anders. Da der Versand nach England 50 Euro kostete, also kein Problem. Nun stellte sich mir nur noch die Frage, wie ich ein 18kg schweres Paket quer durch Reading bekomme. Leider wusste ich nicht mal genau wohin, denn die Poststelle selbst nahm leider keine Pakete entgegen. Ich entschloss mich also ein Taxi zu nehmen. Die wissen hoffentlich, wo das ist. Leider falsch gedacht und so begann die Irrfahrt. Wir sind lange in dem Gewerbegebiet rumgefahren und die "Rose Killn Lane" hoch und runter aber von einem Parcel Force war weit und breit nichts zu sehen. Zum Glück war der Taxifahrer sehr nett und ich konnte mich gut mit ihm unterhalten. Er war wohl ein Inder oder Pakistani, wie es hier viele gibt. Nach 10 Minuten meinte er dann, dass in der Nähe ein DHL sei. Da das Paket auch mit der DHL für 50 Euro nach Reading kam, dachte ich mir, na okay, die werden schon nicht so teuer sein. Also auf zu DHL. Ich habe mein Paket reingewuchtet. Der Bearbeiter nahm die Maße und Gewicht (17,5kg) und sagte dann: "So... that would be 155 pounds, please." Ja, EINHUNDERT-FÜNF-UND-FÜNFZIG Pfund. Ich frage mich, wie die es schaffen, überhaupt Pakete verschicken. Also habe ich das Paket wieder mitgenommen und über die Taxizentrale hat der Fahrer dann doch noch Parcel Force gefunden. Die Straße ging noch viel weiter, als wir sehen konnten, und natürlich war Parcel Force genau an diesem Ende der Straße. Insgesamt ging das Paket dann für 46,50 Pfund Versand und 15 Pfund Taxifahrt nach Deutschland zurück. Alles in allem immer noch billiger als Fed Ex und auch als UPS, die ein bisschen mehr als Fed Ex hätten haben wollen, wie ich später auf deren Webseite herausfand. Aber kommen wir noch mal zurück zu den 155 Pfund. Das sind rund 225 Euro. Für dieses Geld hätte ich gut und gerne einen Flug nach Deutschland und zurück nehmen können, um mein Paket persönlich bei mir zu Hause abzustellen. Ich hätte auch einfach eine neue E-Gitarre dafür kaufen können. Wie können die mit solchen Preisen Geld verdienen? Ich habe den Bearbeiter völlig fassungslos nochmal gefragt, ob es wirklich so viel sei und dass das ja vollkommen überteuert wäre. Aber statt mir eine billigere Option anzubieten verwies er nur auf seinen Preiskatalog. In dem Preis waren sogar 20 Pfund Kerosin enthalten. ... Die spinnen die Briten. Sunday, 16. July 2006
Coca-Cola Light und Mentos Geschrieben von Stefan Misch
in Allgemeines Zeugs, England um
00:37Kommentare (0) Trackbacks (0) Coca-Cola Light und Mentos
Am 14.07. haben Matti, Jan und ich endlich den Mentos+Diet Coke Trick nachgemacht. Matti wollte einfach nicht glauben, dass diese zwei Zutaten ausreichen. Und so haben wir uns dran gemacht. Dazu hatten wir 2 Flaschen Cola und 2 Packungen Mentos (à 14 Dragées) gekauft und sind auf eine einsame Lichtung gegangen.
Beim ersten Versuch haben wir eine einfache Fontäne gebastelt. So zu sehen in den Videos. Beim zweiten Versuch, wollten wir die Mentos reinkippen und schnell zu schließen. In der Hoffnung, dass die Flasche dann explodiert, und oder man sie als Rakete nutzen kann. Leider hat Matti die Flasche nicht schnell genug zu bekommen. Das war eine ganz schöne Sauerei Dummerweise hat natürlich ausgerechnet das meine Kamera nicht aufgenommen und bei Jans Kamera waren die Batterien alle. :-/ Summa summarum: Ein schöner Spaß, aber um da was rauszuholen muss man schon ziemlich experimentieren. Die Bilder gibbet in meinem Fotoalbum. Tuesday, 4. July 2006Ich lebe noch
Hallo liebe Mitlesenden,
entschuldigt, dass ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe. Es ist sehr schwierig immer wieder die Zeit zu finden alles hier festzuhalten. Ich wollte ja nach jeder Woche was zu den Fächern schreiben. Nun stelle ich gerade fest, dass ich das nur beim ersten gemacht habe. Aber gut, dann wollen wir mal: Parallel Algorithms Der theoretische Teil zum parallelen Programmieren. Es war ein sehr interessanter und lehrreicher Kurs. Leider funktionieren seine Beispiele im Kurs besser, als die Aufgaben, die wir zu lösen haben. Bei ihm ging alles locker flockig von der Hand. Bei uns gibt es selbst bei kleinen Dingen schon einen Widerspruch. Web Services Der Dozent war ein richtiger Chaot. Ständig sprang er im Thema hin- und her. Er wirkte sehr nervös und irgendwie tat er mir leid. Wirklich Neues habe ich bei ihm aber nicht gelernt. Dazu habe ich vorher schon viel zu viel mit der Materie gemacht. Allerdings habe ich mir dafür etwas anspruchsvolleres für das Assignment ausgesucht und eine Firefox-Extension geschrieben. Digital Image Processing Entgegen der Warnung einer speziellen hier mitlesenden Person ( :p ) war dieser Kurs überhaupt nicht von Mathematik geprägt. Zwar gab es kurs die Ansätze zur Fouriertransformation und zu Wavelets, etc. aber mit Signalübertragung hatte das insgesamt nicht viel zu tun. Vielmehr ging es um die Grundlagen, wie Sampling, Quantising, Discretisation von Bildern, bzw. Videos. Behandelt wurden auch die Unterschiedlichen Codecs und Kompressionsverfahren. Wireless LANs Hier hatten wir es mit dem Oberhaupt der School of System Engineering zu tun. Und daher hieß es immer pünktlich antreten und immer zuhören und artig sein. PVM/MPI Das ist der praktische Teil zu Parallel Algorithms. Die Vorlesung selbst war nicht sehr intensiv. Eigentlich ging es die ganze Zeit nur im die Top10 der derzeit schnellsten Computersysteme der Welt. Der Dozent hat laut eigener Aussage auch schon mal ein Programm auf BlueGene/L ausgeführt *neid*. Hauptsächlich war es eine Funktionsvorstellung der beiden Bibliotheken. Noten gibt es für zwei Programme, die jeweils mit PVM und MPI umgesetzt werden müssen. Als zusätzlichen Schwierigkeitsgrad werde ich das ganze in FORTRAN statt in C machen. Nachdem uns unser Professor ein paar Statistiken zur Performance von Programmen in C und FORTRAN gezeigt hat, dachte ich mir, dass ich das mal probieren müsse. Für "exotische" Programmiersprachen hatte ich schon immer was übrig. Und bevor Fragen kommen, wer denkt, dass C low-level sei .... buahahahahaha ... hust sorry Stochastic Methods Die letzte aller meiner Vorlesungen sollte auch die komplizierteste sein. Es geht bei diesem Fach darum, Algorithmen zu erstellen, bzw. nutzen, die Probleme mit Hilfe von Zufallszahlen lösen. Klingt kompliziert, isses auch. Nach der zweiten Vorlesung hatten wir eine Nachmittagssitzung mit Rechnen und da haben wir dann auch kapiert, was los ist. Aber die ganze Vorlesung über saßen Mathias, Björn und ich nur da und haben noch weniger als Bahnhof verstanden. Ehrlich, so schlimm, war das noch nie, da ging NIX! Umso mehr hat es mich erstaunt, als ich dann doch mal einen Einwurf brachte, wie man effektiv aus einem Zufallszahlengenerator von 0 bis 1, eine diskrete Zufallszahl n ermitteln konnte, ohne dass man das Intervall [0,1) mit "if"s durchhecheln musste, oder gar eine Binarysearch anstellen musste. Angespornt durch seine Freude habe ich dann gleich noch den Algorithmus so erweitert, dass die diskreten Zufallszahlen nicht mal eine gleichmäßige Wahrscheinlichkeit haben müssen. Der Professor meinte dann, dass das diese Lösung wohl bekannt sei, aber sie noch niemand umgesetzt habe. Warum auch immer... Eventuell kann ich das nutzen, um keine Klausur in diesem Fach schreiben zu müssen. Mal schauen, was draus wird. Die Vorlesungen sind jetzt vorbei. Aber es gibt noch viel zu tun. Das Wetter ist aber zur Zeit unschlagbar schön. Natürlich gibt es bei uns auch WM, aber dazu später mehr. Wednesday, 28. June 2006Kommentare (0) Trackbacks (0) Zu Ehren von Karl Landsteiner
Heute vor 63 Jahren ist Karl Landsteiner gestorben. Warum schreibe ich das hier?
Er hat eine Entdeckung gemacht, die mir und wahrscheinlich auch vielen anderen das Leben gerettet - ja eigentlich erst ermöglicht hat. Ohne ihn wäre ich jetzt vielleicht gar nicht hier und Ihr könntet diesen Text nicht lesen. Da denkt man die ganze Zeit, man ist ein normaler gesunder Mensch und die moderne Medizin ist toll, aber selbst hat man sie ja noch nie gebraucht und dann stolpert man über den oben verlinkten Wikipedia-Artikel. Zur Erklärung: Meine Mutter ist Rhesus-Faktor negativ. Meine ältere Schwester und ich positiv. D.h. bei der Geburt meiner Schwester war ihr Blut mit dem unserer Mutter in Kontakt gekommen und hätte Antikörper gebildet. Diese wären aber nicht von der Blutschranke der Plazenta während "meiner Schwangerschaft" aufgehalten worden und hätten mich somit letztlich umgebracht - wenn nicht der Herr Landsteiner diese Entdeckung gemacht hätte. So konnte man daraus folgend eine Behandlung entwickeln und wahrscheinlich unzählige Kinder retten. Vor ein paar Wochen bin ich auf diesen Wikipediaartikel gestoßen. Heute möchte ich Danke sagen. Das hat mich im ersten Moment doch ganz schön mitgenommen. Auch wenn es sich hier wahrscheinlich doch ein bisschen drastischer liest, als es vielleicht war. Das kann ich nicht so beurteilen. Monday, 5. June 2006
0 Punkte in Systemprogrammierung Geschrieben von Stefan Misch
in England um
03:48Kommentare (2) Trackbacks (0) 0 Punkte in Systemprogrammierung
Gestern abend war ich echt mies drauf.
Matthias hat groß verkündet, dass wir endlich eine weitere Note haben: In Advanced Operating Systems & Programming in Unix. Nun hatte ich schon von Matti und Gregor gehört, dass sie (unglaubliche) 100% bekommen hatten und schaute nun bei mir rein. Da stand aber alles andere als eine gute Note:
Das saß. Da muss einfach ein Fehler unterlaufen sein. Ich habe mit Muna zu keiner Zeit zusammen gearbeitet. Wir haben ja nicht mal über das Projekt geredet. Außerdem habe ich die von uns hochgeladenen Dateien noch einmal sporadisch überprüft und konnte keine Ähnlichkeiten feststellen. Muna meinte ja sogar, dass sein Programm nicht mal lief. Wir haben dem Dozenten nun jedenfalls jeweils eine Mail geschrieben mit der Bitte um Klärung. Weiter kann ich jetzt erstmal nix machen, aber dass das ausgerechnet in dem Fach passieren muss ist doch doof. Das war mein Lieblingsfach bisher und es hat echt Spaß gemacht den FTP-Server in C zu programmieren - auch wenn es bisweilen sehr frustrierend war. grmbl Update: Dear Stefan, nu hab ich auch 100% Monday, 5. June 2006Umbau von Ostkreuz
Ich habe eben von Kai folgenden Link bekommen. Unten ist ein Link zu den Umbaumaßnahmen, die nach der WM nun endlich begonnen werden sollen
Klick Sunday, 4. June 2006
ich bin nicht der einzige Blogger Geschrieben von Stefan Misch
in England um
17:21Kommentare (0) Trackbacks (0) ich bin nicht der einzige Blogger
Mein Kommilitone Jan (mit laaaaangem a
Schaut trotzdem mal rein, er kann das sehr gut Jan-Liebenau.de |
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